"Mirai Nikki" heißt auf Deutsch "Zukunftstagebuch". Und genau darum geht es auch.
Hauptfigur dieser ungewöhnlichen Geschichte, die in einer Stadt namens Sakurami spielt, ist der japanische Schüler Amano Yukiteru. Er hat keine Freunde und wenig Kontakte, und lebt gerne in einer Traumwelt, in der er sich mit einem Gott namens Deus oder Deus ex Machina unterhält. Zu seinem großen Erstaunen muß er eines Tages feststellen, daß Deus keineswegs nur in seiner Phantasie existiert, sondern sehr real ist.
Bedauerlicherweise ist es nämlich so, daß Deus bald den Löffel abgeben wird. Vorher aber will er einen Nachfolger bestimmen, und zwar mit einem Spiel - einem ziemlich diabolischen Spiel, wie sich alsbald herausstellt. Und zwar wählt er 12 Personen aus und stattet ihre Handys mit der Eigenschaft aus, zukünftige Ereignisse anzeigen zu können. Im Einzelfall bedeutet das bei jedem der Zwölf etwas anderes, Yukiterus Handy zeigt zum Beispiel alles mögliche an, was ihm in der nächsten Zeit so widerfahren wird.
Was er anfangs noch nicht weiß: damit hat Deus den Startschuß für ein Schlachtfest gegeben, gegen das selbst Deadman Wonderland teilweise geradezu harmlos wirkt. Yukiteru ist ein naiver Trottel, seine Gegner sind hingegen fast alle geistesgestörte Killer, denen es nichts ausmacht, zig Menschen in die Luft zu jagen, um die Konkurrenz auszuschalten. Schließlich wird der Sieger Gott und damit allmächtig - glauben sie jedenfalls.
Einer dieser Killer, der schlimmste eigentlich, ist das Mädchen Gasai Yuno, zufällig Yukiterus Klassenkameradin und unsterblich in ihn verknallt. Ohne sie würde Yukki, wie sie ihn immer nennt, wahrscheinlich schon in Folge 1 sein Leben aushauchen, doch ihre Killerinstinkte und ihre mörderische Entschlossenheit, gemeinsam das Ende zu erreichen, läßt ihn die unglaublichsten Attentate überleben.
Nach und nach stellt sich aber heraus, daß Yuno finstere Geheimnisse hat. Daß sie ihre Eltern ermordet hat, ist dabei noch das harmloseste.
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Soweit ich das feststellen konnte, ist "Mirai Nikki" im Westen bisher nur als Fansub erschienen.
Fazit
"Mirai Nikki" ist ein sehr ungewöhnliches Anime, das neben viel Blut und Leichen auch etliche Überraschungen zu bieten hat. Der Schluß ist vielleicht ein bißchen seltsam, aber zwischendurch wechseln sich ständig Slapstick und Massenmord ab. Sowas ist sicher Geschmacksache, hat aber seinen ganz eigenen Reiz. Und ich habe selten ein Anime gesehen, in dem Wahnsinn und Terror so überzeugend dargestellt werden wie hier.
Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 26
| Amano "Yukki" Yukiteru (Nummer 1) - er ist 14 und ein naiver Trottel, der immerzu an das Gute im Menschen glauben will, obwohl etliche Killer hinter ihm her sind. Seine Eltern sind geschieden, und sein größter Wunsch ist es, daß sie wieder zusammenkommen. Sein besonderes Pech: so gut wie jeder in seiner Umgebung ist entweder ein Massenmörder oder wird Opfer eines solchen |
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Togashi Misuzu |
| Gasai Yuno (Nummer 2) - sie ist unsterblich in Yukiteru verknallt. Passenderweise hat sie ein Yukki-Tagebuch, das ihr alles anzeigt, was er macht. Nebenbei ist sie eine irre Mörderin, die unter anderem ihre Eltern umgebracht hat. Allerdings muß man dazu sagen: wenn man ihre Eltern kannte, kann man das sogar verstehen |
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Murata Tomosa |
| Deus ex Machina - Yukiteru hält ihn für eine Märchenfigur, doch das ist Deus ganz und gar nicht. Er ist real, allerdings ist er auch sterblich. Sein Todestermin steht sogar ziemlich genau fest, und bis dahin muß ein Nachfolger gefunden werden, sonst wird die Welt (oder zumindest die Erde) instabil und geht unter |
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Wakamoto Norio |
| Murmur - Deus' Assistentin spielt ein eigenartiges Doppelspiel, das aber erst ziemlich am Ende der Geschichte aufgedeckt wird. Sie mischt sich auch gerne in das Spiel der 12 Zukunftstagebuchbesitzer ein, um es ein bißchen spannender zu gestalten, mit anderen Worten, wenn es zu wenige Tote gibt |
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Honda Manami |
| Akise Aru - er spielt gerne Detektiv und findet eine Menge überraschender Dinge heraus. Überraschend ist auch, was er am Ende über sich selbst erfährt |
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Ishida Akira |
| Kousaka Ouji - Yukiterus und Yunos Klassenkamerad ist ein ziemlicher Fiesling. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, auf Yukiteru herumzuhacken. Er ist auch gut zu Fuß, jedenfalls dann, wenn es gilt, vor einer Gefahr davonzulaufen |
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Shiraishi Minoru |
| Hiyama Takao (Nummer 3) - Yukiterus Klassenlehrer ist nebenbei Serienkiller und Besitzer des Mörder-Zukunftstagebuches. Allerdings beißt er schon in Folge 1 ins Gras, und das verdankt er vor allem Yuno |
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Domon Jin |
| Kurusu Keigo (Nummer 4) - er ist ein hoher Polizeioffizier, der nicht Gott werden, sondern mit seinem Zukunftstagebuch Verbrechen verhindern und Leute beschützen will. Bis er es sich eines Tages anders überlegt |
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Tanaka Masahiko |
| Houjou Reisuke (Nummer 5) - Yuno hat seine Eltern auf dem Gewissen, und dafür will nun er sie umbringen. Nicht, daß er seine Eltern vermissen würde. Es ist für ihn einfach eine gute Gelegenheit, mal einen coolen Mord zu begehen |
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Sanada Asami |
| Kasugano Tsubaki (Nummer 6) - sie ist die heilige Frau der Omekata-Sekte. Ihr Zukunftstagebuch ist eine Schriftrolle, mit der sie erfährt, was an anderen Orten in der Zukunft geschehen wird |
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Sendai Eri |
| Ikusaba Marco (Maru) (Nummer 7) |
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Seki Tomokazu |
| Mikami Ai (ebenfalls Nummer 7) - sie und Marco sind ein mörderisches Liebespaar, das nicht so leicht zu besiegen ist |
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Kuwatani Natsuko |
| Ueshita Kamado (Nummer 8) - ihr Zukunftstagebuch ist eine Art Server, das Ableger andocken kann, die dadurch ebenfalls zu Zukunftstagebüchern werden. Eigentlich ist sie eine nette Frau, führt ein Waisenhaus und soll auf Wunsch ihrer Schützlinge Gott werden, um eine bessere Welt aufbauen zu können |
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Konno Hiromi |
| Uryuu Minene (Nummer 9) - sie besitzt das Fluch-Tagebuch. Praktisch für eine Terroristin. Und sie ist eine der wenigen, die am Ende noch am Leben sind. Vor allem, weil das eigentlich ja gar nicht sein kann, denn das Ende ist dadurch definiert, daß nur noch einer am Leben ist, und das ist nicht sie. Aber in dieser Geschichte gibt es so manche Überraschung |
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Aizawa Mai |
| Tsukishima Karyuudo (Nummer 10) - er züchtet Kampfhunde, in die er geradezu vernarrt ist. Er hat eine Tochter namens Hinata, der er sein Zukunftstagebuch abtritt. Damit kann sie dann die Hunde kontrollieren. Umbringen will sie allerdings ausnahmsweise nicht Yukiteru, sondern Akise |
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Hiramatsu Hirokazu |
| John Bacchus (Nummer 11) - er ist der Bürgermeister von Sakurami und der Erfinder der Zukunftstagebücher, mit denen er der gesamten Menschheit göttliche Macht geben will. Daß er dabei über Leichen geht, stört ihn irgendwie nicht weiter |
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Hashi Takaya |
| Hirasaka Yomotsu (Nummer 12) - er sieht sich als Held der Gerechtigkeit und besitzt dementsprechend das Gerechtigkeitszukunftstagebuch. Ihn geistesgestört zu nennen wäre noch milde ausgedrückt |
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Kawahara Yoshihisa |
| Amano Rea - Yukiterus Mutter arbeitet als Programmiererin und ist oft wochenlang nicht Zuhause |
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Mizuhara Kaoru |
| Amano Kurou - Yukiterus Vater. Er ist ein bißchen unkonventionell. Und ebenfalls ein Mörder. Aber immerhin kein Massenmörder, denn er beläßt es dabei, seine Frau ums Leben zu bringen und Yukiteru dem (fast) sicheren Tod zu überlassen |
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Koyasu Takehito |
| Hino Hinata - sie hat ein Zukunftstagebuch, doch eigentlich gehört es ihren verrückten Vater |
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Matsuoka Yuki |
| Nonosaka Mao - Hinatas Freundin endet mit einem Messer zwischen den Rippen |
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Nogami Yukana |
| Nishijima Masumi - Kurusus Assistent und Nachfolger ist ausgerechnet in Minene verliebt |
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Ishii Makoto |
| Miyashiro Orin - zuerst arbeitet sie in Tsubakis Tempel, dann in Ueshita Kamados Waisenhaus |
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Kozakura Etsuko |
| Gasai Saika - Yunos Mutter befindet sich in einer sehr labilen geistigen Verfassung und macht Yuno das Leben zur Hölle - bis Yuno den Spieß umdreht |
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