Dieses ist eins der seltsamsten Animes, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Dabei ist die Rahmenhandlung zumindest für Anime-Verhältnisse ziemlich normal: Araragi Koyomi ist ein ehemaliger Vampir, der von dem eigenwilligen Priester Oshino Meme wieder in einen Menschen zurückverwandelt wurde und der jetzt anderen Leuten mit ähnlichen "Problemen" hilft.
Soweit, so gut. Denn alles andere an diesem Anime ist anders. Erst mal gibt nur ziemlich wenige Hauptfiguren, die übrigens fast alle Waisen, Halbwaisen oder Scheidungskinder sind. Nebenfiguren gibt es praktisch gar keine. Drittens agieren die Charaktere in einer völlig menschenleeren Welt. Auf den Straßen gibt es keine Autos, auf den Plätzen keine Menschen, nur ganz vereinzelt werden welche schemenhaft angedeutet. Ebenfalls zumeist nur graphisch angedeutet oder abstrahiert sind die Hintergründe und Kulissen, die auf diese Weise eine eigenartige Präsenz erhalten. Es gibt auch fast keine Handlung, dafür aber endlose Dialoge um belanglose persönliche Themen. Die obige Zusammenfassung in einem Halbsatz reicht schon fast für die ganzen 15 Folgen.
Dennoch hat "Bakemonogatari" eine ganz eigene Faszination, was der Grund dafür ist, daß ich diese Zusammenfassung überhaupt schreibe. In Japan war die Geschichte offenbar recht erfolgreich, denn es gibt schon zwei Nachfolgeserien. Zum Erfolg beigetragen hat sicher ganz wesentlich die Black Hanekawa, von der es auch ein paar extrem coole Figuren gibt. Hilfreich für den kommerziellen Erfolg waren sicher auch die recht freizügigen Szenen, die gelegentlich vorkommen.
Noch ein paar Worte zum Namen: "Bakemonogatari" ist ein Wortspiel, bestehend aus "Bakemono" ("Monster") und Monogatari ("Erzählung").
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Fazit
Ein in mancher Hinsicht ziemlich unkonventionelles Anime, das vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Ich finde es allerdings auf seine Weise faszinierend.
Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 15
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Nisemonogatari
Nekomonogatari
| Araragi Koyomi - er besucht die Naoetsu-Oberschule, aber dort gibt es keine (sichtbaren) Lehrer und nur drei Schüler. Koyomi hat zwei jüngere Schwestern, die aber (in dieser Staffel) nur in ganz kurzen Szenen auftauchen, und er ist ein Ex-Vampir, der eine gewisse unfreiwillige Affinität zu Monstern hat |
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Kamiya Hiroshi |
| Senjougahara Hitagi - sie hat ihr Gewicht an eine Schwere Krabbe verloren, doch Koyomi hilft ihr, es zurückzubekommen, woraufhin sie sich in ihn verliebt. Allerdings ist sie extrem "tsundere", also nicht so leicht zu handhaben. Ihre Eltern sind geschieden und sie lebt bei ihrem Vater, der nie Zuhause ist, aber sehr gut verdient |
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Saito Chiwa |
| Hanekawa Tsubasa - sie ist die Klassensprecherin und, wie alle anderen weiblichen Charaktere auch, (heimlich) in Koyomi verliebt. Sie lebt bei der neuen Frau ihres Stiefvaters und deren neuen Mann (oder so ähnlich) |
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Horie Yui |
| Black Hanekawa - Tsubasa verwandelt sich gelegentlich in die coole, aber gefährliche Black Hanekawa. Warum, das findet Koyomi in den Folgen 14 und 15 heraus |
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Horie Yui |
| Hachikuji Mayoi - nach der frühen Scheidung ihrer Eltern wurde sie zu einer Art herumirrendem Geist. Verglichen mit den anderen unheimlichen Gestalten dieser Geschichte ist sie aber ziemlich harmlos, und sie versteht sich gut mit Koyomi, obwohl die beiden sich oft gegenseitig verprügeln |
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Katou Emiri |
| Sengoku Nadeko - sie ist dabei, sich in eine Schlange zu verwandeln. In der Grundschule war Koyomis kleine Schwester Tsukihi ihre einzige Freundin, und sie verliebte sich in Koyomi |
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Hanazawa Kana |
| Kanbaru Suruga - als sie in der Grundschule war, starben ihre Eltern, hinterließen ihr aber eine Mumienhand, die drei Wünsche erfüllen können soll. Das kann sie tatsächlich, allerdings mit gewissen Nebenwirkungen |
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Sawashiro Miyuki |
| Oshino Meme - er ist der Priester, der alle Arten von bösen Geistern austreiben kann. Allerdings sind seine Methoden ziemlich unkonventionell. Er residiert in einem verlassenen riesigen Fabrik-Rohbau |
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Sakurai Takahiro |
| Shinobu - sie ist ein Vampir und lebt bei Oshino, oderzumindest findet man sie manchmal in seiner Nähe. Allerdings redet sie nicht sehr viel, sozusagen gar nicht, weswegen sie auch keine Synchronsprecherin hat |
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| Daten: |
Regie: Oishi Tatsuya, Shinbo Akiyuki |
Design: NisiOisin |
Erscheinungsjahr: 2009 |
| Bewertung Animation: |
| Framerate: gut |
Animationsqualität insgesamt: gut |
Zeichenqualität: ziemlich graphisch |
Character-Design: sehr charakteristisch für dieses Anime |
| Bewertung sonstiges: |
Handlung: ziemlich übersichtlich |
Besonderheit: rote statt schwarze Umrandungslinien |
Musik: ziemlich konventionell für so ein seltsames Anime |
| Japanische Synchronstimmen: sehr gut |
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Untertitel: gut |
Gesamt-Beurteilung: interessant |